Jeder Autor steht vor einer entscheidenden Frage: Welche Art von Geschichte soll ich erzählen? Manche eignen sich für ein Drama, andere scheinen prädestiniert für eine komische Wendung. Sich in der Vielzahl an Erzählformen zurechtzufinden, kann überwältigend sein. Hier eine kurze Antwort: Geschichten lassen sich in der Regel in verschiedene Kategorien einteilen, die bestimmte Emotionen hervorrufen oder bestimmte Themen vermitteln. Diese Kategorien zu erkennen, ist der erste Schritt zu einer fesselnden Erzählung.
Inhaltsverzeichnis
Fiktion vs. Sachliteratur
Dem Geschichtenerzählen liegt die Unterscheidung zwischen Fiktion und Sachfiktion zugrunde.
Fiktion
Diese Kategorie umfasst alle Erzählungen, die der Fantasie entspringen. Von epischen Werken bis hin zu prägnanten Kurzgeschichten entführt die Fiktion ihre Leser in Welten, die der reinen Kreativität entsprungen sind. Man denke nur an J.K. Rowlings „Harry Potter“-Reihe; sie entführt die Leser in ein Reich voller Magie, Abenteuer und dem ewigen Kampf zwischen Gut und Böse.
Sachbücher
Sachbücher erzählen faktenbasierte Geschichten. Sie umfassen Biografien, Memoiren, Essays und vieles mehr. Michelle Obamas Buch „Becoming“ beispielsweise nimmt die Leser mit auf ihren Lebensweg und gewährt Einblicke in ihr Leben und den breiteren gesellschaftlichen Kontext. Sachbücher bilden und informieren und basieren oft auf realen Erfahrungen.
Genrespezifische Geschichten
Sowohl im Bereich der Belletristik als auch im Bereich der Sachliteratur gibt es verschiedene Genres, von denen jedes seinen eigenen Charakter hat.
Mystery
Kriminalgeschichten drehen sich oft um die Aufklärung eines Verbrechens oder die Aufdeckung eines Geheimnisses. Arthur Conan Doyles Sherlock-Holmes-Reihe ist ein Paradebeispiel für dieses Genre, in dem clevere Schlussfolgerungen zu spannenden Enthüllungen führen. Die Spannung fesselt die Leser und lässt sie unbedingt das Rätsel lösen wollen.
Science-Fiction
Science-Fiction befasst sich mit futuristischen Technologien, Weltraumforschung und spekulativen Konzepten. Man denke an Isaac Asimovs „Foundation“-Reihe, in der gewaltige galaktische Imperien und innovative Technologien die Gesellschaft verändern. Dieses Genre regt die Leser dazu an, die Auswirkungen wissenschaftlicher Fortschritte zu bedenken und Gespräche über die Zukunft anzustoßen.
Fantasy Malen nach Zahlen
Fantasy-Geschichten entführen Leser in verzauberte Reiche voller mythischer Wesen und epischer Abenteuer. J.R.R. Tolkiens „Der Herr der Ringe“ ist ein Paradebeispiel dafür: Hobbits, Elfen und ein dunkler Herrscher, der nach Weltherrschaft strebt, prägen die Welt. Durch ihre einzigartige Weltgestaltung fördert die Fantasy die Fantasie und das Staunen.
Romantik
Liebesgeschichten konzentrieren sich auf Liebesbeziehungen, die oft von emotionalen Höhen und Tiefen geprägt sind. Man denke nur an Jane Austens „Stolz und Vorurteil“, wo die Liebe trotz Missverständnissen und gesellschaftlicher Erwartungen erblüht. Dieses Genre spiegelt die Sehnsüchte der Leser und die Komplexität menschlicher Gefühle wider.
Thriller/Spannung
Thriller zeichnen sich durch hohe Einsätze, Spannung und rasante Handlungsstränge aus. Gillian Flynns „Gone Girl“ ist ein Paradebeispiel für das Genre: Unerwartete Wendungen und psychologische Tiefe verweben sich zu einer packenden Geschichte. Die Spannung hält die Leser in Atem und lässt sie immer weiterlesen.
Narrative Strukturen
Verschiedene Geschichten bedienen sich auch verschiedener Erzählstrukturen, die jeweils den Verlauf der Geschichte beeinflussen.
Lineare Erzählungen
In linearen Erzählungen entfalten sich die Ereignisse chronologisch und bieten dem Leser so einen geradlinigen Handlungsverlauf. Klassische Romane wie „Wer die Nachtigall stört“ folgen diesem Format und ermöglichen es den Lesern, die Geschichte in ihrem natürlichen Verlauf zu erleben.
Nichtlineare Erzählungen
Nichtlineare Erzählstrukturen springen in der Zeit hin und her und bieten so ein fragmentarischeres Leseerlebnis. „Der Nachtzirkus“ von Erin Morgenstern nutzt diese Technik und zieht die Leser in mehrere Zeitebenen hinein, die an verschiedenen Punkten zusammenlaufen, was dem Leseerlebnis zusätzliche Spannung und Tiefe verleiht.
Briefform
Eine Briefgeschichte entfaltet sich durch Briefe, Tagebucheinträge oder E-Mails der Figuren. Stephen Chboskys „Vielleicht lieber morgen“ nutzt dieses Format und schafft durch die Reflexionen des Protagonisten Intimität und Unmittelbarkeit. Dieser Ansatz ermöglicht es den Lesern, sich intensiver mit den Figuren auseinanderzusetzen.
Bewusstseinsstrom
Dieser Erzählstil lässt die Leser unmittelbar in die Gedanken und Gefühle einer Figur eintauchen. Virginia Woolfs „Mrs. Dalloway“ nutzt diese Technik und bietet so ein tiefgründiges, inneres Erlebnis. Durch diese Form können die Leser die Komplexität der Emotionen und Beweggründe der Figuren erfassen.
Charakterzentrierte Geschichten
Die Figuren spielen eine entscheidende Rolle beim Geschichtenerzählen und verleihen den Erzählungen Form und Farbe.
Charakterbasierte Geschichten
In charaktergetriebenen Erzählungen steht die Charakterentwicklung im Vordergrund, nicht die Handlung. „Der große Gatsby“ von F. Scott Fitzgerald präsentiert dieses Format und beleuchtet die Komplexität von Jay Gatsbys Leben und seinen Bestrebungen tiefergehend als die Ereignisse selbst. Hier ziehen Motivation und Tiefe die Leser in die menschliche Erfahrung hinein.
Handlungsgetriebene Geschichten
Im Gegensatz dazu konzentrieren sich handlungsgetriebene Erzählungen auf den Ablauf der Ereignisse anstatt auf eine tiefgründige Charakterentwicklung. Die „Hunger Games“-Reihe von Suzanne Collins veranschaulicht diesen Ansatz: Sie zeichnet sich durch packende Actionszenen und eine fesselnde Prämisse aus, die die Erzählung dominiert.
Thematische Geschichten
Manche Geschichten kreisen um zentrale Themen, wodurch die Resonanz der Erzählung bei den Lesern verstärkt wird.
Coming-of-Age-Geschichten
Diese Erzählungen konzentrieren sich auf die Entwicklung und Selbstfindung des Protagonisten. „Der Fänger im Roggen“ von J. D. Salinger gilt als Meilenstein dieses Genres und schildert Holden Caulfields Kampf mit der Adoleszenz und seinen Identitätskrisen.
Abenteuergeschichten
Abenteuergeschichten entführen ihre Figuren in aufregende Abenteuer und spannende Eskapaden. Man denke nur an Robert Louis Stevensons „Die Schatzinsel“; die Erzählung dreht sich um den jungen Jim Hawkins und seine Suche nach einem vergrabenen Schatz, voller Piraten, Gefahren und Nervenkitzel. Abenteuergeschichten sprechen oft den universellen Wunsch nach Erkundung und Entdeckung an.
Dystopische Geschichten
Dystopische Romane entwerfen beunruhigende Zukunftsszenarien, die von Unterdrückung oder Katastrophen geprägt sind. George Orwells „1984“ zeichnet ein düsteres Bild totalitärer Herrschaft und des Verlusts individueller Freiheit. Dieses Genre regt die Leser dazu an, über gesellschaftliche Probleme und die möglichen Folgen gegenwärtigen Handelns nachzudenken.
Perspektive und Stimme
Die Perspektive und die Erzählweise, aus der eine Geschichte erzählt wird, beeinflussen ihre Wirkung maßgeblich.
Ich-Erzählung
Die Ich-Perspektive ermöglicht es den Lesern, Ereignisse aus der Sicht einer Figur zu erleben. „Das Schicksal ist ein mieser Verräter“ von John Green nutzt diesen Ansatz, indem Hazel Grace Lancaster ihren Weg durch Krankheit und Liebe schildert. Diese Perspektive schafft eine persönliche Verbindung zum Leser.
Allwissende dritte Person
In allwissenden Erzählungen aus der dritten Person kennt der Erzähler alle Figuren in vollem Umfang. Leo Tolstois „Krieg und Frieden“ ist ein gutes Beispiel für diesen Stil und gewährt Einblick in die Gedanken und Beweggründe zahlreicher Charaktere in einem weitläufigen Schauplatz.
Erzählung in der zweiten Person
Die Erzählung in der zweiten Person spricht den Leser direkt an und schafft so ein intensives Leseerlebnis. „Bright Lights, Big City“ von Jay McInerney nutzt diesen ungewöhnlichen Stil und zieht die Leser in das Leben des Protagonisten hinein. Diese künstlerische Entscheidung kann gleichermaßen irritierend wie fesselnd wirken.
Erlebnisbezogene vs. reflektierende Geschichten
Eine weitere zu berücksichtigende Ebene ist die Frage, ob eine Geschichte die unmittelbare Erfahrung in den Vordergrund stellt oder auf vergangene Ereignisse zurückblickt.
Erfahrungsberichte
Erlebnisorientierte Erzählungen entfalten sich im gegenwärtigen Moment und ermöglichen es den Lesern, die Ereignisse unmittelbar mitzuerleben. Diese Geschichten erzeugen oft ein Gefühl der Dringlichkeit und Unmittelbarkeit. Ein Beispiel hierfür ist „Die Straße“ von Cormac McCarthy, das eine düstere, tragische Reise durch eine postapokalyptische Landschaft schildert.
Nachdenkliche Geschichten
Im Gegensatz dazu beinhalten reflektierende Erzählungen den Rückblick auf Erlebnisse, oft angereichert mit Erkenntnissen und daraus gewonnenen Lehren. Ernest Hemingways „Paris – Ein Fest fürs Leben“ schildert seine Zeit in Paris und verknüpft Erinnerungen mit Reflexionen über Kunst und das Leben selbst. Diese Form verleiht den Erzählungen zusätzliche Bedeutungsebenen und einen tieferen Kontext.
Drehbuchschreiben: Geschichten in Film und Fernsehen
Drehbücher
Drehbücher bilden das Rückgrat von Filmen und Fernsehproduktionen. Sie liefern detaillierte Dialoge, Charakterbeschreibungen und Szenenbeschreibungen und dienen Regisseuren und Schauspielern als Leitfaden, um Geschichten zum Leben zu erwecken.
Ejemplo: Das Drehbuch zu „Die Verurteilten“ vermittelt auf gekonnte Weise die Themen Hoffnung, Freundschaft und Durchhaltevermögen durch seine fesselnden Dialoge und prägnanten Szenenbeschreibungen.
Fernsehspiele
Fernsehspiele werden ausschließlich für das Fernsehen erstellt und sind oft so formatiert, dass sie Werbeunterbrechungen und fortlaufende Erzählstränge ermöglichen.
Ejemplo: „Friends“ schuf eine Erzählung, die sich über mehrere Staffeln erstreckt und verschiedene Charakterentwicklungen widerspiegelt, während sie die Zuschauer mit Episoden voller Humor und nachvollziehbaren Situationen fesselte.
Interaktive Geschichte
Video-Spiele
Videospiele, die oft als moderne Form des Geschichtenerzählens betrachtet werden, laden die Spieler dazu ein, Erzählungen durch Entscheidungsfindung, Charakterentwicklung und immersive Umgebungen zu gestalten.
Ejemplo: „The Last of Us“ bietet ein reichhaltiges Erzählerlebnis, das durch die Entscheidungen des Spielers, welche sich auf Beziehungen und den Ausgang der Geschichte auswirken, bereichert wird und so ein emotional aufgeladenes Erlebnis schafft, das tief berührt.
Wählen Sie Ihr Abenteuer
Dieses Format ermöglicht es den Lesern, die Handlung durch Entscheidungen an entscheidenden Stellen zu beeinflussen, was zu unterschiedlichen Ergebnissen führt.
Ejemplo: Bücher wie die Reihe „Wähle dein eigenes Abenteuer“ laden die Leser dazu ein, den Protagonisten durch verschiedene Szenarien zu führen, wodurch das Leseerlebnis interaktiv und fesselnd wird.
Nutzung mehrerer Story-Typen
Viele erfolgreiche Bücher kombinieren verschiedene Erzählformen und steigern so ihre Tiefe.
David Mitchells Roman „Cloud Atlas“ beispielsweise verwebt mehrere Erzählstränge verschiedener Genres und Epochen miteinander. Durch die Kombination von Science-Fiction, historischer Fiktion und Liebesroman schafft Mitchell ein Geflecht aus miteinander verbundenen Geschichten, das die Leser herausfordert, die Zusammenhänge zwischen den einzelnen Erzählsträngen zu erkennen.
Weitere Informationen
Viele Geschichten nehmen unerwartete Wendungen und bergen Geheimnisse, die selbst eifrige Leser nicht kennen.
- Handlungsstränge gibt es in verschiedenen Varianten.Während vielen die klassische Drei-Akt-Struktur bekannt ist, gibt es auch andere Erzählstrukturen wie die „Heldenreise“, „In medias res“ und die „Kreisstruktur“. Jede bietet einzigartige Möglichkeiten, das Publikum einzubinden.
- Nebenhandlungen sind wichtiger, als Sie denkenNebenhandlungen können die Haupthandlung bereichern, indem sie Figuren oder Themen mehr Tiefe verleihen. Sie sind nicht bloß Füllmaterial; sie können für die Charakterentwicklung oder die Erzeugung von Spannung unerlässlich sein.
- Die Macht des KonfliktsJede gute Geschichte braucht einen Konflikt, aber dieser muss nicht immer äußerlich sein. Innere Konflikte berühren die Leser oft stärker und offenbaren Charaktere, die mit ihren Ängsten oder Wünschen ringen.
- ErzählperspektivenwechselEin Perspektivwechsel innerhalb einer Geschichte kann diese komplexer gestalten. Indem Autoren Einblicke aus der Sicht verschiedener Charaktere gewähren, schaffen sie ein reichhaltigeres Leseerlebnis und fesseln die Leser an die verschiedenen Handlungsstränge.
- Die Bedeutung der HintergrundgeschichteDie Hintergrundgeschichte einer Figur kann eine wahre Fundgrube an Informationen über ihre Motivationen und Entscheidungen sein. Doch wenn man sie nach und nach im Verlauf der Geschichte enthüllt, anstatt sie auf einmal preiszugeben, kann man Spannung erzeugen.
- VorahnungstechnikenGeschickte Autoren streuen in ihre Erzählungen subtile Hinweise auf zukünftige Ereignisse ein. Diese Technik steigert die Spannung und regt die Leser zum genauen Hinsehen an.
- Die Rolle des allwissenden ErzählersEin allwissender Erzähler kann Einblicke und Voreingenommenheiten bieten, die die Wahrnehmung der Geschichte durch die Leser beeinflussen. Diese Perspektive kann sowohl ein wirkungsvolles Werkzeug als auch eine potenzielle Falle sein, wenn sie nicht geschickt eingesetzt wird.
- Die Rolle des Settings beim GeschichtenerzählenDie Kulisse ist nicht bloß Hintergrund; sie kann das Verhalten der Figuren beeinflussen und die Handlung vorantreiben. Eine gut ausgearbeitete Kulisse kann fast selbst zu einer eigenständigen Figur werden.
- Charakterschwächen sind unerlässlichPerfekte Charaktere sind oft unnahbar. Fehler verleihen ihnen Authentizität und machen sie menschlicher und interessanter. Leser fühlen sich mit Charakteren verbunden, die ähnliche Probleme haben wie sie selbst.
- Das Thema als stumme FigurThemen wirken oft wie eine stille Kraft hinter Handlung und Figuren. Auch wenn sie nicht direkt erwähnt werden, können sie tiefgreifend nachwirken und das Leseerlebnis bereichern.
- Die Spannung des UnbekanntenBestimmte Aspekte der Handlung unerklärt zu lassen, kann Neugierde wecken. Indem man den Lesern ermöglicht, Informationen selbst zusammenzutragen, fesselt man sie und fördert Diskussionen über die Geschichte.
- Transformative EndenÜberraschende Wendungen dienen nicht nur dem Schockeffekt; sie können die Wahrnehmung der gesamten Geschichte durch den Leser grundlegend verändern. Eine gelungene Wendung kann eine gute Geschichte zu einer unvergesslichen machen.
Häufig gestellte Fragen (FAQ) zu verschiedenen Arten von Geschichten
F: Was ist eine fiktive Geschichte?
A. Eine fiktive Geschichte ist eine Erzählung, die der Fantasie entspringt und erfundene Charaktere, Ereignisse und Schauplätze beinhaltet. Sie kann Genres wie Fantasy, Science-Fiction und Liebesromane umfassen.
F: Was ist eine Sachgeschichte?
A. Eine Sachgeschichte präsentiert Fakten, reale Ereignisse und Erfahrungen aus dem wahren Leben. Beispiele hierfür sind Biografien, Memoiren und Ratgeber.
F: Worin besteht der Unterschied zwischen einer Kurzgeschichte und einem Roman?
A. Eine Kurzgeschichte präsentiert eine kurze fiktive Erzählung, die sich auf ein einzelnes Ereignis oder eine einzelne Figur konzentriert, während ein Roman mehrere Figuren und komplexe Handlungsstränge entwickelt.
F: Was definiert eine Fantasy-Geschichte?
A. Eine Fantasy-Geschichte beinhaltet magische Elemente, mythische Wesen und imaginäre Welten. Dieses Genre ermöglicht es den Lesern, außergewöhnliche Reiche jenseits der Grenzen der Realität zu erkunden.
F: Was sind die wichtigsten Merkmale einer Kriminalgeschichte?
A. In einer Kriminalgeschichte geht es um die Aufklärung eines Verbrechens oder die Aufdeckung von Geheimnissen. Meistens spielt ein Detektiv oder Amateurdetektiv die Hauptrolle, und die Handlung hält die Leser bis zum Schluss im Ungewissen.
F: Was beinhaltet eine typische Liebesgeschichte?
A. Eine Liebesgeschichte konzentriert sich auf die romantischen Beziehungen zwischen den Figuren und hebt emotionale Verbindungen, Liebe und oft auch Hindernisse hervor, die einer Lösung bedürfen, um Glück zu erreichen.
F: Was ist eine dystopische Geschichte?
A. Eine dystopische Geschichte präsentiert eine imaginierte Gesellschaft, die oft unterdrückend oder alptraumhaft ist. Sie untersucht Themen wie soziale Kontrolle, Verlust der Individualität und die Folgen fehlerhafter Ideologien.
F: Was sind die Merkmale einer Thrillergeschichte?
A. Ein Thriller ist so gestaltet, dass er die Leser fesselt und Spannung, Aufregung und hohe Einsätze bietet. Oftmals muss sich der Protagonist einer unmittelbaren Gefahr stellen.
F: Was ist eine historische Fiktion?
A. Ein historischer Roman verknüpft fiktive Charaktere und Ereignisse mit realen historischen Kontexten und ermöglicht es den Lesern, das Leben in einer anderen Zeit zu erleben, während gleichzeitig wichtige historische Themen hervorgehoben werden.
F: Welchen Zweck hat eine Parabel?
A. Eine Parabel ist eine einfache Geschichte, die eine Moral oder Lehre vermittelt. Parabeln, die häufig in religiösen Texten vorkommen, nutzen Alltagssituationen, um verborgene Wahrheiten über menschliches Verhalten und Ethik zu veranschaulichen.
Fazit
Das Verständnis der verschiedenen Erzählformen kann Ihr Lese- und Schreiberlebnis bereichern. Jede Erzählform hat ihre Besonderheiten, von charaktergetriebenen Geschichten bis hin zu handlungsgetriebenen Thrillern. Indem Sie diese Kategorien erkunden, können Sie herausfinden, was Sie am meisten anspricht und Inspiration für Ihr eigenes Geschichtenerzählen finden. Ob Sie nun in eine Liebesgeschichte, einen Krimi oder Fantasy eintauchen möchten – jede Form bietet die Möglichkeit, Ihre Fantasie anzuregen und mit Lesern in Kontakt zu treten. Wählen Sie also Ihr Lieblingsgenre, fangen Sie an zu lesen oder selbst zu schreiben – eine ganze Welt voller Geschichten wartet auf Sie!







