Typografie definiert die x-Höhe als die Höhe eines Kleinbuchstaben „x“, die nicht über oder unter die Mittellinie hinausragt, und misst so die Gesamtqualität und Lesbarkeit bei kleinen Größen.
Die x-Höhe einer Schriftart kann auch auf die Persönlichkeit einer Schriftart hinweisen: Schriftarten mit größerer x-Höhe wirken tendenziell freundlicher und zugänglicher, während Schriftarten mit kleinerer x-Höhe formeller oder seriöser wirken.
Die Wahl fiel auf das x-Höhe einer Schriftart wird normalerweise als Prozentsatz der Versalhöhe (also der Höhe der Großbuchstaben) ausgedrückt. Eine Schriftart mit einer x-Höhe von 70 % würde Großbuchstaben mit einer Höhe aufweisen, die diesem Prozentsatz entspricht – daher ihr Name.
Die x-Höhe ist ein wesentliches Element für die Lesbarkeit einer Schriftart. Eine Schriftart mit einer größeren x-Höhe ist für Leser in kleineren Größen im Allgemeinen leichter zu lesen als eine mit kleinerer x-Höhe. Da ihr Hauptzweck darin besteht, Kleinbuchstaben vor einem Hintergrund sichtbar zu machen, erleichtert eine größere x-Höhe die Unterscheidung eines Buchstabens von einem anderen erheblich.
Die x-Höhe einer Schriftart bezieht sich auf die Höhe der Kleinbuchstaben, die eine Integral Teil der Lesbarkeit. Schriftarten mit größerer x-Höhe sind für Leser besser handhabbar als solche mit kleinerer, wobei erstere einen größeren Abstand zwischen den Buchstaben bieten als ihre kleineren Gegenstücke. Allein dieser Faktor kann bei kleineren Größen einen dramatischen Unterschied in der Lesbarkeit ausmachen.
