Skalierung im Design bezeichnet das Verhältnis zweier oder mehrerer Elemente hinsichtlich ihrer Proportionen, also ihrer Größe im Verhältnis zu anderen Elementen. Designer nutzen Skalierung, um visuelle Ausgewogenheit und Hierarchie in ihren Werken zu schaffen.
Die im Design verwendeten Skalierungstechniken variieren häufig. Eine Art ist als Objektskalierung bekannt, bei der die Größe eines Objekts im Vergleich zu seiner Umgebung verändert wird. Beispielsweise können bestimmte Effekte erzielt werden, indem kleine oder große Objekte kleiner gemacht werden.
Unter perspektivischer Skalierung versteht man die Änderung der Größe eines Objekts entsprechend seiner Entfernung vom Betrachter, häufig um in Designs eine Tiefenillusion zu erzeugen.
Unter Gestaltskalierung versteht man die Anpassung der Größe eines Objekts an seine Umgebung. Mit dieser Methode kann bei Designprojekten ein allgemeines Gefühl von Einheit oder Zusammenhalt erzeugt werden.
Skalierung ist aus mehreren Gründen ein wesentlicher Bestandteil des Designs. Erstens ermöglicht sie Designern, einheitliche Darstellungen auf verschiedenen Geräten und Bildschirmgrößen zu erstellen. Dies sorgt für ein stimmiges Nutzererlebnis und vermeidet Verwirrung. Durch Skalierung können Designer unterschiedliche Interaktionsmethoden, wie beispielsweise die Touch-Eingabe auf Mobilgeräten, berücksichtigen. So wird sichergestellt, dass Nutzer das Design unabhängig vom verwendeten Gerät wie gewünscht nutzen und damit interagieren können. Schließlich ermöglicht Skalierung Designern die Erstellung responsiver Designs, die auf verschiedenen Bildschirmgrößen und Auflösungen optimal aussehen, ohne verzerrt oder unscharf zu wirken.

