Sans serif Schriftarten sind Schriften, denen kleine hervorstehende Merkmale, sogenannte „Serifen“, am Ende der Striche fehlen. Dieser Begriff stammt aus Frankreich, wo „ohne“ sich auf das Nichtvorhandensein bezieht, während im Niederländischen „schreef“ Linie oder Strich bedeutet – was eine serifenlose Schrift manchmal als Grotesk- oder Gotik im Aussehen.
Sans-Serif-Schriftarten sind für Bücher und Veröffentlichungen beliebt, weil sie leicht zu lesen sind und einen sauberen, zeitgenössische Aussehen. Serifenlose Schriftarten sind auch für schnell lesbare Überschriften oder Titel geeignet, da sie einen schnellen Blick ermöglichen.
Darüber hinaus werden serifenlose Schriftarten häufig für Überschriften und Titel gewählt, da sie aus der Entfernung gut lesbar sind. Es gibt verschiedene serifenlose Schriftarten mit unterschiedlichen Stilen; berühmte Beispiele sind Helvetica, Arial und Verdana.
Die erste serifenlose Schrift Schriftart soll Akzidenz-Grotesk sein. Diese Schrift wurde 1896 in der Berthold-Schriftgießerei in Deutschland entwickelt. Die Bauhaus-Schule befürwortete serifenlose Schriftarten, die in der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts sehr populär wurde. Für die Anzeige werden viele serifenlose Schriftarten verwendet, darunter Überschriften, Schilder und Poster. Der Hauptteil verwendet dagegen andere Schriftarten, wie Bücher oder Zeitschriften.
Sans-Serif-Schriften nehmen aus verschiedenen Gründen in den meisten Büchern zu. Diese Schriftarten sind mehr modern, modisch und praktisch auf einem Bildschirm. Die meisten serifenlosen Schriftarten sind außerdem in vielen Stärken und Stilen erhältlich, was sie noch nützlicher macht als Serifenschriften.
Obwohl einige Buchverlage bei Serifenschriften bleiben, werden serifenlose Schriften aus mehreren Gründen zunehmend bevorzugt. Sie wirken modern, sind gut lesbar und können für verschiedene Bücher angepasst werden.
