Was ist ein Remittendenstempel? Im Buch- und Verlagswesen ist ein Remittendenstempel ein Kennzeichnungszeichen, das ein Buch gezielt kennzeichnet, um seinen Status als Remittendenexemplar zu verdeutlichen. Dieses Zeichen dient dazu, diese Exemplare von regulär verkauften Exemplaren zu unterscheiden.
Wenn ein Buch als Restexemplar gilt, bedeutet dies, dass es noch nicht geprüft wurde und von Buchhändlern oder Distributoren nicht mehr nachgefragt wird. Um überschüssige Bestände abzubauen und Platz für Neuerscheinungen zu schaffen, können Verlage oder Buchhandlungen diese überschüssigen Bücher zu deutlich reduzierten Preisen anbieten.
Der Remittendenstempel befindet sich üblicherweise am unteren Rand des Buches, nahe dem Buchrücken, und kann verschiedene Formen annehmen. Er kann als kleiner Punkt oder Strich erscheinen oder die Form eines Stempels, eines Tintenstrahls oder sogar einer Lochung haben. Unabhängig von seiner Ausführung kennzeichnet dieser Stempel das Buch eindeutig als „Remittendenexemplar“.
Diese Restexemplare, oft einfach als „Restexemplare“ bezeichnet, werden über verschiedene Wege vertrieben, im Gegensatz zu den üblichen Einzelhandelsausgaben. Man findet sie häufig in reduzierten oder Schnäppchen-Buchhandlungen und Online-Händler, die sich auf reduzierte oder nicht mehr erhältliche Bücher konzentrieren. Obwohl sie makellos und unbeschädigt sind, wirkt sich der Restwertvermerk auf ihren wahrgenommenen Wert aus und macht sie für Sammler oder eifrige Leser, die nach makellosen Exemplaren suchen, weniger attraktiv.
Zusammenfassend lässt sich sagen, dass ein Restpostenzeichen ein eindeutiges Symbol ist, das den Status eines Buches als Restexemplar anzeigt und normalerweise zu ermäßigten Preisen über alternative Vertriebskanäle vermarktet wird. Es ist entscheidend, um diese Exemplare in der Buch- und Verlagsbranche von den regulär bepreisten Einzelhandelsausgaben zu unterscheiden.
Beispiele für eine Restmarke


