Bei Printmedien bezeichnet der Begriff „Beilage“ ein Blatt Papier, das in eine andere Publikation eingelegt wird. Es dient in der Regel Marketing- oder Werbezwecken. Beispielsweise kann ein Unternehmen einen Flyer zur Bewerbung seines neuen Produkts in einer Lokalzeitung beilegen.
Beilagen gibt es in verschiedenen Formaten, darunter Broschüren, Kataloge, Coupons und Muster. Sie erweisen sich als äußerst effektiv beim Erreichen der Zielgruppe, da die Leser ihrer Publikation bereits vertrauen. Folglich ist es wahrscheinlicher, dass sie einer Beilage Aufmerksamkeit schenken, als wenn sie die gleiche Anzeige woanders sehen.
Beim Erstellen von Beilagen sollten gestalterische Überlegungen berücksichtigt werden. Es ist wichtig, die richtige Größe sicherzustellen und dafür zu sorgen, dass sie in der Publikation optisch hervorstechen.
Beim Einlegedruck werden Bilder oder Texte auf vorgedrucktes Papier gedruckt, anstatt auf leeren Blättern von Grund auf neu zu beginnen. Diese Methode dient verschiedenen Zwecken, wie dem Einfügen von Logos in Briefköpfe, dem Hinzufügen von Fotos in Dokumente oder dem Verbreiten von Botschaften durch Flyer.
Es gibt zwei Hauptarten des Beilagendrucks: Digital- und Offsetdruck. Beim Digitaldruck werden Tintenstrahl- oder Laserdrucker für das Hinzufügen von Bildern und Texten verwendet. Der Offsetdruck hingegen folgt traditionellen Verfahren und nutzt Druckplatten, um den Inhalt auf Papier zu übertragen.
Für den Einlegerdruck können sowohl einseitig als auch doppelseitig bedruckte Papiere verwendet werden. Bei doppelseitigem Papier ist darauf zu achten, dass die hinzugefügten Bilder/Texte nicht auf die Rückseite durchscheinen.
Ein bemerkenswerter Vorteil des Beilagendrucks ist seine Kosteneffizienz. Er ist oft günstiger als der komplette Ausdruck eines Dokuments, da nur bestimmte Abschnitte bearbeitet werden müssen und nicht alles neu ausgedruckt werden muss.

