Wenn ein Buch zunächst als Hardcover erscheint und später als Taschenbuch veröffentlicht wird, spricht man von der ersten Taschenbuchausgabe. Diese erscheint in der Regel, nachdem die Hardcover-Ausgabe vergriffen ist oder die Rechte an dem Buch von einem auf Taschenbücher spezialisierten Verlag erworben wurden. Gelegentlich erscheint die erste Taschenbuchausgabe auch gleichzeitig mit der Hardcover-Ausgabe.
„Erstausgabe als Taschenbuch“ kann sich auch auf den ersten Druck eines bestimmten Taschenbuchtitels beziehen. Das Vorhandensein einer mit 1 endenden Zahlenreihe (z. B. „10 9 8 7 6 5 4 3 2 1“) kennzeichnet in der Regel einen Erstdruck, während das Fehlen dieser Endziffer auf spätere Drucke hinweist (z. B. „10 9 8 7 6“).
Im Vergleich zu Hardcover-Ausgaben sind Taschenbuch-Erstausgaben aufgrund der geringeren Produktionskosten oft günstiger. Sie sind zudem wegen ihrer praktischen Handlichkeit beliebt und werden daher von Lesern geschätzt.
Sammler schätzen insbesondere Erstausgaben als Taschenbuch , da diese den Lesern einen günstigeren und bequemeren Zugang zu Büchern ermöglichen. Werden sie später als Hardcover neu aufgelegt oder erreichen sie Bestsellerstatus, steigt ihr Wert zusätzlich.
Die Bedeutung der Erstausgabe als Taschenbuch liegt darin, dass sie einem breiteren Publikum zugänglich und erschwinglich ist – die breite Öffentlichkeit erhält Zugang zu Literatur, die zuvor hauptsächlich teureren Formaten vorbehalten war. Diese Ausgabe ist unter Sammlern von besonderer Bedeutung, da sie ein größeres Publikum erreicht als jedes andere Format. Daher erfreuen sich Erstausgaben als Taschenbuch einer höheren Nachfrage und können einen höheren Wert aufweisen als andere Varianten desselben Buches.
Insgesamt stellt die Veröffentlichung der ersten Taschenbuchausgabe eines Buches einen kritischen Wendepunkt in der Geschichte des Verlagswesens dar: Sie läutet eine erweiterte Verfügbarkeit ein und verspricht vielversprechende Aussichten auf einen phänomenalen Erfolg in der Literaturlandschaft.

