Bei Buch- bzw. Bibliotheksstempeln handelt es sich um Besitzvermerke, die insbesondere bei öffentlichen Bibliotheken den Buchwert mindern und so den Wert mindern können.
Buchstempel (auch Bibliotheksstempel genannt) sind Gummistempel, die Bücher als Bibliothekseigentum kennzeichnen. Ein typisches Design zeigt den Namen und die Adresse der Bibliothek sowie das Erwerbsdatum. Daneben gibt es auch Varianten mit den Namen von Spendern oder Logos zur Identifizierung einzelner Bücher einer Sammlung.
Bibliotheksstempel können dazu beitragen, Eigentumsnachweise für Bücher zu sichern und gleichzeitig Diebstahl vorzubeugen, Bücher zu kennzeichnen, die repariert oder ersetzt werden müssen, und in bestimmten Fällen darauf hinzuweisen, dass die Ausleihe eines Buches eingeschränkt oder verboten wurde.
Die meisten Bibliotheken verlangen, dass Bücher im gleichen Zustand zurückgegeben werden, in dem sie ausgeliehen wurden – dazu gehören alle handschriftlichen Notizen, Unterstreichungen, Markierungen mit Textmarkern oder sonstige Markierungen, die nicht von ihnen selbst stammen. Darüber hinaus ist es Bibliotheken oft nicht gestattet, Bücher mit Bibliotheksstempeln zu spenden oder zu verkaufen.
Manche Büchersammler sammeln gerne Bücher, die mit ungewöhnlichen Bibliotheksstempeln gekennzeichnet sind, da dies eine unterhaltsame und lohnende Möglichkeit ist, ihre Büchersammlung zu erweitern.
Briefmarken werten Bücher und Verlage aus vielen Gründen auf und erfüllen verschiedene Funktionen, von Katalogisierungszwecken über die Abschreckung von Diebstahl oder Beschädigung durch potenzielle Diebe bis hin zur Angabe von Provenienz und Geschichte, die Bücher für potenzielle Käufer oder Sammler begehrenswerter machen – Buch- und Bibliotheksbriefmarken spielen vielfältige und wichtige Rollen, die das Publizieren erst möglich machen.

