Klappentexte fassen den Inhalt eines Buches zusammen und befinden sich häufig auf der Rückseite des Buches oder auf der Innenseite des vorderen Umschlags bei Hardcover-Ausgaben.
Ein Klappentext fasst ein schriftliches Werk kurz zusammen und findet sich häufig auf der Rückseite des Buches oder im Innenteil von Hardcover-Ausgaben. Er kann auch Sachbücher wie Biografien und Autobiografien bewerben.
Sobald ein Buch veröffentlicht ist, kann sein Autor oder Verleger einen Klappentext liefern, der von Buchhändlern und anderen zur Bewerbung des Werks verwendet werden kann. Ein Klappentext sollte sich von Rezensionen unterscheiden, die ein Werk kritisch bewerten.
Klappentexte können das beworbene Werk positiv hervorheben, sollten aber nicht als umfassende Analyse verstanden werden. Sie dienen lediglich als Überblick und sollen potenzielle Leser zum Weiterlesen anregen.
Nicht alle Bücher enthalten Klappentexte; manche Autoren verzichten lieber darauf. Manchmal erscheinen Klappentexte sogar ohne Wissen oder Zustimmung der Autoren, hinzugefügt von Verlagen, Agenten oder Aufsichtsbehörden.
Klappentexte bestehen normalerweise nur aus ein paar Sätzen, können sich aber manchmal auch über mehrere Absätze oder Seiten erstrecken. Gelegentlich geht der Klappentext sogar über das eigentliche Werk hinaus, wie etwa bei der Farce des Autors Joe Simpson, der einen „erweiterten Klappentext“ verfasste.
Simpson verfasste einen übertriebenen, gefälschten Klappentext für seinen Roman „Touching the Void“, der die beabsichtigte Botschaft deutlich machte – jeder, der ihn las, wusste, dass er nicht ernst gemeint war. In dieser Beschreibung wurde behauptet, das Buch sei die unglaublichste Bergsteigergeschichte aller Zeiten und würde die Leser vor Bewunderung sprachlos machen.
Dank dieses Stunts wurde „Touching the Void“ zum Bestseller; später gab Simpson zu, dass er den Klappentext selbst geschrieben hatte, um Interesse für sein Buch zu wecken.
Obwohl die meisten Klappentexte positiv gemeint sind, werden mitunter auch negative oder kritische Kommentare eingefügt, um einen Punkt zu verdeutlichen oder Interesse an einem Artikel zu wecken. Manchmal wird diese Taktik bewusst eingesetzt, um Neugierde zu wecken oder eine Aussage zum Thema zu treffen.
Negative Rezensionen oder spöttische Klappentexte können auf persönliche Animositäten zwischen einem Autor und dem Verfasser zurückzuführen sein ; ungeachtet der Absicht können sie jedoch, wenn sie gut geschrieben sind und das Interesse der Leser wecken, dennoch zur Vermarktung von Büchern beitragen.

